Klimakammer

Was versteht man unter einer Klimakammer?


Der Begriff Klimakammer wird in den meisten Fällen mit dem Thema der Umweltsimulation oder der Medizin verbunden. In einem begrenzten Raum (Prüfraum der Klimakammer) können Einflüsse unserer Umwelt wie Temperatur und gleichzeitig Luftfeuchtigkeit in Verbindung mit z.B. Sonnenlicht, Vibration oder Druck künstlich erzeugt und simuliert werden.
Eine Wärmekammer oder Temperaturkammer bezeichnet dagegen Anlagen, in denen nur Temperatur ohne Luftfeuchtigkeit erzeugt wird, manchmal auch als Kältekammer bezeichnet. Als Klimaprüfkammer gilt in der Regel eine Kammer mit einer Größe ab ca. 2 m³ oder wenn diese begehbar ist. Bei kleineren Volumina spricht man von einem Klimaschrank. Übliche Temperaturen gehen von -80°C bis 180°C und Feuchtewerte von 5% bis 95% rel. Feuchte.


Der prinzipielle Aufbau einer Klimakammer für die Umweltsimulation sollte vorzugsweise mindestens folgende Merkmale aufweisen:

  • stabiler Grundrahmen als Unterkonstruktion
  • Boden für große Gewichte ausgelegt
  • Aussenhaut aus verzinktem Feinblech
  • dampfdicht verschweißter Prüfraum mit Druckausgleich aus Edelstahlblech
  • Türe beidseitig aus Edelstahlblech
  • Isolierung mehrschichtig mit Dampfsperre und Druckentlastung
  • Klimaregelung für zeitabhängige Temperatur- und Feuchte-Profile
  • Schnittstellen wie Ethernet, USB und potentialfreie Kontakte

Prinzipskizze einer Klimakammer

Prinzipskizze einer Klimakammer

Anwendung einer Klimakammer

Informationen zur Anwendung einer Klimakammer folgen in Kürze.


Wichtige Kenndaten

  • Temperaturbereich
  • Temperaturänderung
  • Klimabereich
  • Temperatubereich bei Klima
  • Taupunktbereich
  • Wärmekompensation


Klimakammer